Was Du schon immer …

… über / von Bimed wissen wolltest, aber nicht fragen konntest.

… Jetzt kannst Du es: Stell Deine Frage im Kommentar oder per mail (pharmama08(at)gmail.com) und wenn ein paar zusammenkommen, beantworte ich sie in den nächsten Tagen – wenn möglich.

24 Antworten auf „Was Du schon immer …

    1. Der ist leider ein bisschen zu gut rückverfolgbar. Ich schrieb ja: -Antwort wenn möglich. Aber er ist nicht „Pharma“.

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  1. Huhu Bimed,
    das ist ja ne klasse Idee! :-) Ich hoffe meine Fragen sind nicht zu privat: Welche Hobbies hast du neben dem Bloggen, und was wäre dein 2. Berufswunsch gewesen, wenns mit der Pharmazie nicht geklappt hätte?

    Danke & LG aus dem Erzgebirge, ganz in der Nähe der Sächsischen Schweiz ;-)
    Kathrin von

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  2. Wie hoch sind ungefähr die Gewinne bei den Arzneimitteln für die Apotheke? (So ungefähr in Prozent). Natürlich variiert das, aber die Spanne (10-30% gegen 100 bis 300 %) würde mich doch mal interessieren.
    (Nur so: bin nicht neidisch, da auch Apotheker und deren Mitarbeiter leben müssen. Es wäre nur ein interessanter Vergleich z.B. zum gemeinem Grundnahrungslebensmittel wie dem Brot).

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    1. Ich bin mal so frei:
      Ich glaube der Verband geht von ca. 30% Marge aus… wer gut einkauft kann an einem guten Standort auch auf 40% kommen (schwierig!). Es können aber auch unter 30% sein; je nach Standort und Einkaufspolitik.
      Bei Nicht-Medikamenten kann es natürlich auch mehr sein…

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      1. Bevor jetzt aufgrund der Antwort von Nicoretta die Neiddiskussion losgeht: Vielleicht sollte man noch erklären, dass das nicht der Gewinn für den selbstständigen Apotheker ist. Da gehen noch Personalkosten, Miete, Raumausstattung, Lagerhaltungskosten, etc. ab. Das sind nicht gerade unbedeutende Kosten.

        Abgesehen davon: 30% finde ich als deutscher Apotheker für Apothekenverhältnisse durchaus üppig, selbst wenn bekannte Elektronikdiscounter, der Lebensmitteleinzelhandel, etc. vergleichbare Margen haben dürften. Nach den letzten Gesundheitsreformen hierzulande (Verbot des Aushandelns von Rabatten, Kassenrabatt, Retaxationen, etc.) liegt die Marge da deutlich drunter, ich schätze das mal hierzulande auf 20%

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        1. In dem Schuhladen, in dem ich mal gejobbt habe, wurden auf den Einkaufspreis der Schuhe 100% Mehrwertsteuer aufgeschlagen. Und das lag noch am unteren Ende der Latte, andere schlagen da 200 bis 300% auf. Nur als Vergleich. 30% finde ich da vergleichsweise ganz schön günstig.

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          1. Wow, 100-300% Gewinnmarge. Hab gewusst, dass ich das falsche studiert habe.. ;-)

            Man muss aber ehrlich sein: Das war dann aber sicher kein Discountschuhladen, sondern ein Laden mit zahlungskräftiger Kundschaft und Schuhpreisen ab 500 Euro aufwärts, oder? Also nichts, in das ein Normalsterblicher reingehen würde.

            Den Comment von mir hab ich heute morgen rausgesemmelt, da ich es im Bekanntenkreis schon hatte, dass wenn man erzählt, dass von 100 Euro ca. 20 Euro in der Apotheke bleiben, ich des Öfteren schon deswegen angefeindet wurde; so von wegen „Apothekenpreise“ und so. Wenn man dann allerdings erklärt, was da noch alles weg geht und dass alleine der Staat auch nochmal 19 Euro über die Mehrwertsteuer verdient und dass der normale Supermarkt eine größere Preisspanne hat, kommt da eher das Verständnis.

            Abgesehen davon: Ich habe mich da auch schon mit meiner KFZ-Werkstatt (verkauft zusätzlich Gebrauchtwagen), einem Leiter eines Supermarktes und anderen Einzelhändlern unterhalten, also mit Leuten, die ebenfalls verkaufen. Eine Gewinnmarge von 20% wurde da als relativ gering eingeschätzt.

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          2. Also,
            wenn ich bspw. 100 % aufschlage, beträgt meine Marge 50 % . Denn man geht vom Endpreis aus (wenn ich jetzt hier mal die MwSt aussen vor lasse). Nur mal so als Hinweis. Das ist ein häufiger Fehler bei %-Rechnereien.

            Wenn ich mich recht erinnere, hieß es mal in Büchern mit dem Thema Kalkulation, dass es da wohl den Faktor 2,25 gibt. Also der Endpreis beträgt das 2,25-fache des Einkaufspreises.

            Aber das ist sehr unspezifisch. Natürlich muß man das an den jeweiligen Verkaufszweig anpassen.

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      2. Und das gilt natürlich nur für die Nicht-rezeptpflichtigen Sachen. Bei denen ist die Lage etwas komplizierter (Marge von ca. 12% (sehr teure Medis aber weniger) - Pauschale von etwa 7 Franken – aber nicht für alle). Das wäre auch ein Post. Ich arbeite dran.

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  3. Welchen Beruf würdest Du gern ausüben, wenn Du Dir eine Alternative zur Apothekerin wählen könntest?
    Ich denke, dieses Gedankenspiel hat jeder von uns irgendwann mal gespielt.

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  4. War die Tatsache, dass du Apothekerin bist, gegenüber Freunden/Verwandten schon mal besonders hilfreich? Wurde es schon mal zu einem Problem?

    Hat dein Studium deine Art zu Denken verändert?

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  5. Warum können bei „Großpackungen“ so erstaunliche Rabatte gegeben werden?
    Wenn ich einen Blister meiner Pille kaufe, kostet er 17€.
    Sechs Blister kosten 47€!

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    1. Hallo Kieler,
      ich gehe mal davon aus, dass du aus Deutschland kommst.
      Bei uns sind die Verkaufspreise für verschreibungspflichtige Arzneimittel festgelegt und wir können keine Rabatte geben.

      Der Preis setzt sich so zusammen:
      EK (Einkaufspreis) +3% vom EK + 8,10€ + 19% MwSt

      Wenn ich das zurück rechne komme ich auf einen EK von ca.7€ bei einem Blister und zu ca. 6€ pro Blister bei der 6er Packung. Für die Apotheke/den Hersteller ist der Rabatt nicht so groß. Nur für den Kunden ist es natürlich ein großer Unterschied, ob er einmal 8,10 oder 6x 8,10 zahlt.

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      1. Okay.. Ja, ich komme aus Deutschland.
        Ich glaube, ich habe mich mit „Rabatt“ falsch ausgedrückt, ich meine nicht Mengenrabatt für Einzelpackungen, sondern den Unterschied im Preis zwischen „Einzelpackung“ und „Großpackung“.
        Die Differenz kann ja nicht nur an Verpackung und Logistik liegen, oder doch?
        Oder steh ich gerade völlig auf dem Schlauch und du hast meine Frage schon beantwortet? Sorry, ich war schon immer eine Mathe-Niete..

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        1. Und ich war schon immer eine Erklärungsniete :)

          Die Differenz liegt daran, dass der Apotheker pro Packung ein festes Honorar (8,10€) bekommt.
          Angenommen ein Blister kostet im Einkauf 7€, dann ergeben sich (vereinfacht) diese Preise:
          1×7+8,10=15,10 €
          6×7+8,10=50,10 €

          An 6 Einzelpackungen würde ein Apotheker 6mal so viel verdienen wie an einer 6er Packung.

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  6. Eine gänzlich unpharmazeutische Frage, aber nachdem du mal zu der Geburt deines Juniors geschrieben hast:
    Willst du noch weitere Kinder?
    Und:
    Was bedeutet das Bloggen genau für dich?

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  7. Wir sehen hier so viele Apotheken, wie sieht eigentlich deine Apotheke aus? Ich stell mir das immer sehr groß vor, weil da ja noch ne ganze Drogerie reinpassen soll, zumindest gibt es bei dir anscheinend Produkte, die ich niemals in einer Apotheke suchen würde, z. B. Haarfärbemittel oder Parfüm.
    Vielleicht kannst du auch statt einem Foto eine Zeichnung oder so einstellen, wenn das sonst zu sehr wiedererkennbar ist.

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  8. Was ich mich noch nie getraut habe zu fragen:
    Wie, bzw. wo kann ich die Original-Bimed-Quietscheentchen bestellen? ;-)

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  9. Was für Fälle hast du mitbekommen, die dich berührt haben? Bei denen du aufgrund der Rezepte dich nach der Geschichte gefragt hast, gerne gewusst hättest, wie es weitergeht?
    (Eine gute Idee, btw. Klaue ich vll irgendwann ;) )

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  10. Wie schaffst du es, täglich (mehrmals) zu bloggen, wo du doch eine intakte Beziehung, ein junges Kind, und einen (Vollzeit?)-job hast?

    Wann schläfst du, kochst und putzt du selbst? Oder nimmt die Familie viel ab? Manchmal ist mir das ein Rätsel, wie du das alles schaffst.

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