There’s an App(o) for that

Noch nicht, aber: Seit ein paar Wochen trage ich mich mit dem Gedanken eine App zu machen (für iOs und Android) – nur für die Apotheke. Also nicht eine App für die Besucher einer Apotheke um Medikamente vorzubestellen oder mit Infos über Medikamente und Krankheiten, sondern für die, die in einer Apotheke arbeiten. Egal wo: in der Schweiz, Deutschland, Österreich – oder noch internationaler, wobei die App in Deutsch sein wird. Ein Ort, wo wir uns austauschen können, möglichst direkt

Ich denke das gibt es noch nicht – und ich fände es praktisch aus verschiedenen Gründen. Die Facebook Seiten sind gut und recht, aber … es ist . Da will man nicht zwingend dabei sein und noch weniger eventuell sensible Fragen stellen oder sich austauschen. Das will ich mit der App erreichen: eine Vernetzung der Apotheker, zur Erleichterung und Hilfe bei der Arbeit und gegenseitigem Austausch auch nicht so ernster Sachen.

Diese Komponenten hätte ich gerne in der App:

Suchen und Anbieten (wie Craigslist) :
Labormaterial, Ausgangsstoffe, Lohnherstellung (was gibt es wo?), Dringend gesuchte Medikamente …

Knowledge Base (Fragen – Antworten. zum erweitern / nachschauen
od. Chat (Fragen – Antworten – instant Austausch)
Mit: Fragen zu aktuellen Situationen, Gesetzesgrundlagen, Suche nach geeigneter Info, Warnung vor Betrugsmaschen… unleserliche Rezepte ausserhalb der Arztöffnungszeit, Fragen zu off-Label, ungewöhnliche Dosierung und Rezepturen/ Herstellungen,

  • Das unterteilt in: Deutsche Apotheken / Schweizer / Österreicher / International
  • Die Möglichkeit einzelne Topics zu abonnieren (also dass man nicht Benachrichtigungen aus Bereichen bekommt, die nicht dem Arbeitsland / den Interessen entsprechen)

Soziales:
Memes, Webfundstücke, Selber Erfahrene Situationen, alles rund um die Apotheke (bitte immer so zensieren, dass keine Patientendaten sichtbar), RSS von Apothekenblogs … (auch fb und Twitter wäre in der App anzeigbar)

Linkliste
Links zu hilfreichen Seiten für die Arbeit in der Apotheke (Antibiotikarechner, Embryotox, Safetravel, NiLi-Listen, Lieferbarkeit Impfstoffe…etc. )

Jobsuche/ Angebote
Hier kann jeder (auch Firmen) offene Stellen im Apobereich angeben und sich selbst inserieren. Ausserdem Links zu Apothekenjobseiten

Kontakt Seite / Inbox für die Kommunikation mit einzelnen Nutzern der App

Ich will keine Werbung, aber überlege mir die App vielleicht nicht gratis in die Appstores zu stellen: um ungeeignete Besucher abzuhalten. Trotzdem will ich, damit das funktioniert, möglichst viele interessierte und engagierte Apotheker anziehen.

Theoretisch könnte es auch geschützte Seiten geben, auf die nur authorisierte Accounts Zugriff haben.

Ich muss mich noch einarbeiten, wie das geht, aber – ich denke, ich bekomme das hin. Einen Namen brauche ich dann auch noch, mein erster Gedanke: Appotheke – die App für die Apotheke – ist glaub nicht praktikabel, da so ähnlich schon vorhanden.

Was denkt ihr? Gute Idee? Schlecht? Was bräuchte es noch, damit die App für Euch (in der Apotheke) interessant wird?

22 Antworten auf „There’s an App(o) for that

  1. So spontan wär jetzt mein Gedanke warum das eine App sein soll. Tönt mir eher nach einer klassischen (Community)-Webseite mit Foren-Komponente und dergleichen.
    Das hätte den Vorteil dass es eben auch am PC funktioniert (wo man besser lesen/schreiben kann), und nicht nur auf dem Handy/Tablet. Umgekehrt geht eine Webseite ja problemlos auch auf dem Handy.

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    1. Ich halte auch nicht soviel von der Appifizierung des Internets. Android ist ein Sicherheitsrisiko und iOS ein walled garden. Es gibt außer FB schon noch andere soziale Netzwerke. Auch solche, die auf freier Software beruhen und die man ggf. auf dem eigenen Server installieren kann.

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  2. Ich möchte mich den Vorrednern anschließen. Ich sehe ebenfalls keinen Grund für eine App. Ein (beliebiges) CMS kann sicher den Großteil davon abbilden. Den Rest baut man dazu. Hübsche PWA („App“ ohne AppStore) oder responsive Layout davor und fertig ist der Lack.
    Um längen billiger und läuft auf jedem Gerät.

    Businessmodel: Du bietest Mehrwert, pack einfach 10CHF (oder was nötig/gewünscht) ist an Abo im Monat drauf. Wenn die Seite erfolgreich wird, kann man evtl. auch über die Jobangebote Geld verdienen. Headhunter bekommen ja auch 1-3 Gehälter.

    Und wenn das fertig ist und das CMS ne API hat (muss man drauf achten), kann man immer noch Apps bauen.

    Wenn du das diskutieren magst, schreib ne Mail. Ich baue allerdings OnlineShops, bin für das Projekt der falsche. Und hab wenig Ahnung von CMS. Aber einen Überblick über Webtechnologien kann ich dir geben.

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  3. Ich stimme den Vorrednern /schreibern zu, das wäre kein Ding für eine App, sondern für eine kleine Webplattform, zum Beispiel Drupal.
    Ideen für Inhalte sind toll, eine Finanzierung über die User halte ich nicht für realistisch (zumindest am Beginn nicht), denn so kommt man auf keine Nuterzahlen. Interessanter wäre es, Werbeflächen für die Industrie anzubieten, aber das geht erst mit einer hohen Nutzerzahl (Katze-Schwanz-Problematik).
    in DE gibts schon einiges dazu von Verlagen, da wird es schwer, so etwas zu etablieren. in Ö und CH gehts vielleicht besser (in Ö gibt es nichts dergleichen)
    Login könnte über doccheck funktionieren, dann bräuchte man keine Fachregistrierung.
    wenn du im Detail darüberweiterdenkst, bin ich gerne dabei!

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  4. Danke vielmals für Eure Gedanken dazu. Da habe ich etwas zum überlegen.
    Allerdings … ihr seid alle von der Informatiker Seite, oder? Keine der Apothekenmitarbeiter, für die das dann wäre?
    Auf fb habe ich einige Reaktionen bekommen – da vor allem aus der Apotheke. Die wären für eine App.
    Da ich das nebenberuflich mache, darf das weder zuviel kosten noch zu viel Zeit wegnehmen. Momentan habe ich eine wirklich einfache App-Bau-Methode (zumindest) in Aussicht, die da geeignet wäre.
    (Für wen’s interessiert: )
    Website wäre sicher professioneller, aber einerseits hört sich das jetzt schon sehr Zeitaufwändig und technisch an, andereseits kostet das dann (so wie’s aussieht) mehr?

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    1. Ich bin ja kein Informatiker, bin aber bei diesen app-baukästen sehr skeptisch: man hat zwar am Anfang rasch einen Erfolg, wenn es aber dann in die Details geht, gehen viele Dinge nicht und man steht an (und muss erst recht echt programmieren). Außerdem schaut es in der Arbeit immer recht blöd aus, wenn man mit dem Handy „herumspielt“, aber mal rasch auf eine Webseite gehen und was nachlesen, ist „unauffälliger“. Drupal ist eines von vielen OpenSource-CMSystemen, die nichts kosten, recht rasch zu guten ersten Ergebnissen führen und aber auch offen für Detail-Programmierarbeiten sind und viele Funktionen für eine „Community“ schon von Haus aus anbieten. Daher würden sich die Kosten auch sehr in grenzen halten (günstiges Hosting für ein paar Euro pro monat).

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    2. „Allerdings … ihr seid alle von der Informatiker Seite, oder?“
      Noch nichtmal das. Selberarbeiten für das bisschen Geld ist doch viel zu anstrengend ;)

      „Keine der Apothekenmitarbeiter, für die das dann wäre?“
      Nein. Die abschließende Frage „Was bräuchte es noch, damit die App für Euch (in der Apotheke) interessant wird?“ ist aber sicherlich eine gute Idee. Zwar musst du deine Wünsche klar formulieren, damit daraus etwas „gebaut“ werden kann, aber das ist dann eine App (nur) für dich. So kann man durchaus anfangen.

      Schwieriger wird es dann, wenn Du Vorstellungen hast, die Du ohne (finanzielle) Hilfe nicht umsetzen kannst, sondern die Überlegung von vorneherein ist: Ich und viele andere brauchen das und wenn wir es gemeinsam machen geht es. Dann wäre z.B. Krautfunding grundsätzlich ein Weg oder die Gründung eines Vereins etc., aber das will entworfen und beworben werden. Das erfordert möglicherweise mehr Marktforschung, als dir dein Blog ermöglicht.

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  5. Hallo Bimed, falls diese Nachricht x-mal ankommt entschuldige bitte. Irgendwie wird der Kommentar nicht angezeigt. Ich versuch es jetzt ein letzte mal.

    Leider stellst du dir das etwas zu einfach vor. Diese App Baukästen basteln dir was für den eigenen Gebrauch auf dem eigenen Smartphone.
    Du brauchst aber im Hintergrund Server auf welchen die Datenbanken laufen und Bilder / Dokumente usw. speichern und bereitstellen. Dann noch Registrierung und Benutzerdaten verwalten. Wie sollen sonst die anderen Leute darauf zugreifen? Das ganze Backend (wie man es so schön nennt) ist jetzt von mir hier als Beispiel noch sehr sehr rudimentär gehalten. Für deine Wünsche (Länderübergreifend, ggf. x-tausend Benutzer) nimmt das ganz schöne Dimensionen an. Das was da zusammenkommt macht a: Kein Baukasten und ist b: nicht ebend aus der Kaffekasse bezahlt.

    Dann kommen wir zu den rechtlichen Sachen mit denen du dich rumschlagen wirst:
    – Datenschutz und DSGVO (Personenbezogene Daten)
    – Rechtliche Themen (bei angelegenheiten wie Medikamente kommen da vielleicht ein paar Kracher rein)
    – Verantwortung bei der Community (Löschen wenn Kenntnis von illegalen Inhalten usw.)
    – Wie gehst du damit um wenn sich ein Medihersteller durch Beiträge der Community angepieselt fühlt und dir plötzlich Unterlassungserklärungen in den Briefkasten trudeln?
    – Suche und Biete: Welche Stoffe dürfen angeboten werden? Wie wird kontrolliert das es nur in die richtigen Hände kommt? usw. usf.

    So schön die Idee klingt ist es in der Form nicht durchführbar.

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  6. Klingt gut, aber vieles ist so oder ähnlich schon gesagt worden):
    – du musst einen Mechanismus haben, um Accounts authorisieren zu können (also als Apo-Mitarbeiter feststellen können) – z. B. über eine Urkunde o. ä. die man dir als Beleg vorlegt,
    – du brauchst irgendwelche Server im Hintergrund, die die Chats speichert (möglichst verschlüsselt),
    – du brauchst einen Server im Hintergrund, der die – ich sage mal – Foren (oder Themen) speichert
    – du brauchst einen Server, der die Mitglieder speichert und bei dem du dich durch Login authentifizierst.

    Da ist es meiner Meinung nach – und ja, ich komme aus der technischen Ecke – egal, ob du noch zusätzlich ne App anbietest oder nur eine Website. Für die Daten brauchst du eh einen Webserver. Und je nach Umfang/Mitgliederzahl dann vielleicht sogar einen eigenen Webserver mit AGB und Datenschutz und bla.

    Also: die Idee finde ich gut, will ich dir absolut nicht ausreden. Ich vermute nur, du stellst dir das zu einfach vor – so à la mit einer APP wird es schon gehen. De App ist jedoch nur das Frontend (ggf. auch zusätzlich Backend), im Hintergrund wirst du jedoch immer einen Server haben müssen mit mMn einer Art Forensoftware und Chatsoftware für die Dienste, die du anbieten willst in der App.

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  7. Mir fehlt hier noch etwas die inhaltliche Auseinandersetzung. Für alle Probleme gibt es Lösungen und es werden sich auch sicher genügend Leute finden, die bereit sind, beim Lösen dieser zu helfen. Und wenn uns alles immer nur zu schwierig ist, wird es keinen Fortschritt geben.
    Zur Frage ob App oder Website möchte ich noch beisteuern, dass nicht umbedingt alle Computer auch ans Internet angeschlossen sind, bzw. nur per Whitelist. Zudem ist das Handy mit der App immer parat, egal wo im Raum man sich gerade aufhält.
    Als Idee für den Funktionsumfang möchte ich noch kleine Tools in den Raum werfen, z.B. ein Einheiten-Umrechner für mg/dL in mmol/L, ein Wörterbuch für die wichtigsten Begriffe (evtl. auch mit Bildern/Icons) und vielleicht fallen jemand noch weitere kleine Helferlein für die Apotheke ein.

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    1. Ich will es dir keinesfalls ausreden. Ich wollte – einfach gesagt -nur anmerken, dass nur die App ohne Technik im Hintergrund vermutlich nicht funktioniert. Bspw. wie soll das Chatten funktionieren, wenn es nur die App gibt?

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    2. „… sensible Einwände …“

      Darf man das in CH so sagen? Verstößt das nicht irgendwie gegen den Rütlischwur?
      „Sensibel“ hat auf Deutsch die Bedeutung „empfindsam“. Das wäre das erste Mal. dass mir besondere Empfindsamkeit vorgeworfen wird ;)
      „sensible objection“ ist auf Deutsch der „vernünftige Einwand“; übrigens „auf Deutsch“, nicht etwa „in Deutsch“.

      Kreetinks from ta krammr Nazis. Heil Dir mein Duden!

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  8. Ich würde sagen: Schuster, bleib bei deinem Leisten.

    Wie die Vorredner bereits angedeutet haben, gibt es bereits vorgefertigte Lösungen, außerdem bin ich überzeugter Nutzer normaler Computer, da die Ein- und Ausgabe viel komfortabler ist (größerer Bildschirm, größerer Abstand zwischen Bildschirm und Augen und Tasten, die anders als bei einer Bildschirmtastatur der Größer meiner Finger entsprechen, etc.).

    Grundsätzlich schlecht finde ich die aber nicht.

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  9. Lieber jetzt die Parade verregnen als das sie nachher in einer Einbahnstraße feststeckt und nicht mehr rauskommt. ;)

    Die Frage ist wie sehr du das willst? Bist du bereit neben dem Job das Portal zu betreuen, ggf. Leute zu beschäftigen (wenn auch eher ohne Gehalt) und für sie gerade zu stehen wenn da was schief läuft? Bist du bereit den Aufwand den es mit sich bringt zu stemmen um die Vorarbeiten zu leisten? Also Rechts- und Datenschutzberatung? Möchtest du Entwickler dafür bezahlen und monatliche Kosten für die IT Infrastruktur auf dich nehmen?

    Sowas ambitioniert anzugehen unterschätzt man ganz gerne. Gerade Personen für die eine App halt einfach nur funktioniert. Schnell und einfach. Was im Hintergund passiert wissen die Leute dann nicht. Das soll nicht negativ sein. Ich seh in der Apotheke auch nur was vorne passiert und hab von dem Hintergrund keine Ahnung. :)

    Zur Umsetzung noch ein paar Sachen:
    – Wenn du Entwickler suchst, lass dir Referenzprojekte zeigen. Nimm richtige Entwickler die ihr Handwerk verstehen. Ein Entwickler aus dem Kommentarbereich der jetzt schon ruft er mache das, ist ja ganz einfach. Das wird nichts. :)

    Unterschätz es nicht. Du willst einen großen Markt ansprechen. Plötzlich hast du da 20000 Benutzer, deine Server schaffen aber nur 500. Größere Hardware, mehr Kosten.
    Finanzierung: Das ganze wird Geld kosten. Je ambitionierter und größer, desto mehr. Wenn du jetzt schon halbwegs erkennen kannst das wirklich Interesse da ist, dann plan es vorher und verschaff dir einen Überblick über die Kosten und dann geh über kickstarter, leetchi oder gofundme und starte da eine Kampagne wo man das Projekt unterstützen kann mit entsprechenden Meilensteinen. Ab 1000€: Webseite mit Funktionalität A B C. Ab 3000 App für die Website. Ab 5000€ ergänzung um X Y Z. usw.. Dabei sei gesagt das die Zahlen hier rein fiktiv sind. Ein guter Entwickler läßt kostet schon ganz gut. Nach GoLive der App dann Patreon für laufende Zahlungen.
    Vision. Ich bin seit Jahren für einen großen Automobilhersteller als Dienstleister in der IT unterwegs und in den letzten Jahren vermehrt im Thema Anforderungsmanagement. Also das was die meisten unter Lasten- und Pflichtenheft kennen. Erst mit einem Lastenheft wird dir ein Entwickler / Provider eine vernünftige Schätzung geben können, was dich die reine IT Kosten wird. Heute geht man agiler vor und arbeitet mit Visionen und Storys.
    Setz dich einfach mal in Ruhe hin und schreib in ganzen Sätzen deine Wünsche runter:
    „Erstellt werden soll eine App auf der Leute zum Austausch, Handel usw. zusammenkommen. Die Benutzer sollen sich anmelden können. Ein neuer Benutzer soll die Möglichkeit haben sich zu registrieren und sich über Dokumente als Apotheker zu verifizieren. Auf der Oberfläche hat der Benutzer die Auswahl zwischen…..“ usw. usw. usf.“

    Daraus werden dann die Anforderungen detailliert entnommen und in Storys verpackt:
    „Anmelden: Ein Apotheker öffnet die App und kann sich mit Benutzernamen und Passwort anmelden. Erfolgt eine Anmeldung in 5 Minuten mehrfach wird ein Captcha zur Abfrage eingeblendet. Bei falschem Passwort muss der Benutzer 5 Sekunden bis zu einem neuem Versuch warten. Pro weiteren Fehleingaben addieren sich immer 5 Sekunden hinzu.“

    „Registrieren: Ein Apotheker hat noch keinen Benutzeraccount und klickt in der App auf den Button Registrieren. Zur Registrierung werden Emailadresse, Name, Alter, Wohnort und Passwort benötigt. Das Passwort muss doppelt eingegeben werden und muss min. 8 Zeichen (Groß/Klein/Sonderzeichen/Zahlen) enthalten. Das System prüft ob die Emailadresse bereits vorhanden ist. Wenn dies der Fall ist, soll die Passwort vergessen Funktion angezeigt werden. Nach Absenden der Daten erhält der Apotheker eine Email mit einem Bestätigungslink. Wird der Link nicht innerhalb von 24 Stunden aufgerufen, werden die Daten gelöscht und die Registrierung aufgehoben“
    Das ganze wird dann für jede einzelne Funktion der Anwendung gemacht. Je detailierter, desto besser. Du lieferst den Input aus von der fachlichen Seite und ein Anforderungsmanager / ITler zerpflückt es dann noch in die technischen Details an die die Fachseite gar nicht denkt. Zusammen wir dann ein Schuh daraus.
    Kategorisiere deine Anforderungen nach „Muss“, „Sollte“ und „nice to have“. Das sind dann die Pakete auf die Entwickler ihre Angebote erstellen. Zuerst das „Muss“ Paket. Wenn dann noch genug Geld da ist kommt das „Sollte“ dazu.

    Wenn du dabei Hilfe benötigst, sag einfach Bescheid und ich schicke dir auf Twitter Kontaktdaten. Ich schaue mir gerne die Vision an und gebe Kommentare dazu wo aus meiner Sicht zur Umsetzung Details fehlen oder wo etwas zu klären ist.. Um meinen eigenen Punkt 1 anzusprechen. Ich kann dir gerne einige Inhalte zeigen nennen an denen ich beteiligt war. :)

    Natürlich kann man es auch so machen wie einige hier sagten und einfach eine Website mit einer x-beliebigen Social Network / CMS Software umsetzen. Aber wie viele von solchen Seiten gibt es da draußen schon? Ein einfaches Forum und An und Verkauf geht auch über Facebook. Wenn eine App / Website heute keine „WOW-Funktionen“, Alleinstellungsmerkmale und Mehrwert bietet und darüber hinaus einfach und komfortabel zu bedienen ist wird sie einfach Untergehen.

    Für sowas gilt also: Ganz oder gar nicht. :)

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    1. „Aber wie viele von solchen Seiten gibt es da draußen schon?“

      Wievele Apps gibt es denn? Egal ob App oder was auch immer, ein Angebot muss gut sein, um zu bestehen und es muss bekannt werden, bevor es untergeht.

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  10. Hm… Also wenn ich als Software Engineer Sätze lese wie „Ich muss mich noch einarbeiten, wie das geht, aber – ich denke, ich bekomme das hin.“ und dann dein Vorhaben sehe… ich denke, da unterschätzt du den Aufwand (und die notwendigen Kenntnisse) gewaltig. Und mit einem Zero-to-Code-App-Baukasten ohne viel Kenntnisse von Software das hochziehen zu wollen, ist… ambitioniert. Da ist die folgende Illustration recht passend:

    Gerade wenn es sich um eine weitverteilte Client-Server-Anwendung handelt und die Clients auch noch Apps sein sollen, hast du ganz schnell Themen wie Versionsmanagement, Update, Fehlertoleranz/-mitigation bei Netzwerkabbrüchen, Konsistenz von Daten-Caches usw. am Hals. Mal eben in der Freizeit an einem Wochenende ist das auch nicht erledigt.

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  11. 1) der App-Baukasten wirkt nicht so als ob er die Anforderungen der App überhaupt unterstützen würde.
    2) leider wird die Arbeit an so einer App meistens überschätzt.
    3) man könnte es noch genereller gestalten: eine solche App ist sicherlich auch für andere „Nischen“-Arbeitsplätze interessant und könnte davon weitere Jobsparten in Zukunft abdecken.
    4) das hat sich übrigens auch Facebook gedacht und das Netzwerk „Workplace.com“ geschaffen, so dass man sich hier jeweils eigene Job-Welten aufbauen kann. ist zwar für FIrmen gedacht, aber ich denke auch für Interessengruppen wäre das interessant.

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  12. Wie wäre esmit ggf. mit Threema (Work)? Das umfasst zwar nicht alle, aber schon eine Menge der gewünschten Funktionen. Datenschutzkonform, aus der Schweiz und recht einfach zu handhaben. Ich bin nicht irgendwie mit denen verbandelt. Ich finde die App einfach nur ganz praktisch.

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  13. Hallo Bimed,
    Ich bin Apotheker (in der Schweiz) und finde die Idee grundsätzlich sehr gut. Ich denke wir sind zu wenig vernetzt. Würde auch die Koordination erleichtern, um sich gegen zunehmende Sparmassnahmen zu wehren.

    Für mich persönlich wäre es wichtig, dass es hauptsächlich wichtige und richtige Themen bearbeitet. Ein „gesicherter“ Zugang über Doccheck oder ähnlich würde ich begrüssen, damit ich weiss, das da am anderen Ende wirklich eine Fachperson sitzt und nicht einer der Werbung macht oder falsche/unbelegte Internetweisheiten von sich gibt. Man muss nur kurz auf ein x-beliebiges „Gesundheitsforum“ gehen und man sieht allerhand höchst abstruses bis hin zu gefährlichen „Gesundheitstipps“. Wenn dann solche Informationen ausgetauscht werden, würde ich mich sofort wieder abmelden.
    Wenn das ganze funktioniert und hochwertige Infos ausgetauscht werden können, wäre ich gerne bereit dafür zu bezahlen. Gratis ist gut, aber wenn man für etwas bezahlt – auch wenn es nicht viel ist – wird es im Auge des Nutzers eher wertvoller und zieht auch nur Leute an, die das schätzen würden.

    Zur technischen Umsetzung:
    Da bin ich sicherlich kein Profi, habe aber schon etliche Websites programmiert und geschrieben. Es sieht immer einfacher aus, als es ist und das wäre ein Projekt, das sicherlich meine Fähigkeiten übersteigen würde als Hobbyprogrammierer. Aber das wurde ja schon in den anderen Kommentaren gut beschrieben.

    Ich denke das ist ein Projekt, das wohl kaum alleine zu stemmen ist und auch einiges an finanziellen Mitteln verschlingt, sollte es dann wirklich professionell aufgezogen sein. Aber eine sehr gute Idee allemal. Nur weil es nicht ganz einfach ist, sollte man die Idee meiner Meinung noch lange nicht auf Eis legen! Ich würde es begrüssen und das je nach dem auch unterstützen.

    P.S. danke für den Blog, lese regelmässig habe aber noch nie einen Kommentar gepostet. Ich lerne immer wieder viel von dir. Danke!

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  14. Liebe Bimed
    Grundsätzlich finde ich deine Idee – von Apothekerinnen-Seite her gesehen und die ganzen Informatik-technischen Details mal ausser Acht gelassen – sehr gut!
    Auch ich ‚vom Fach‘ denke nicht, dass es zwingend eine App sein müsste. Wenn ich da an die Seniorinnen unter meinen Pharmas denke…die kämen mit einer Website sicher besser zurecht. Und ich vermute den Jungen spielt es, denke ich, nicht so eine Rolle, solange die Website auch auf dem Smartphone anständig ausschaut (d.h. das Layout Smartphone-tauglich ist).
    Aus Erfahrung kann ich dir sagen (wir haben in unserer ‚Kette‘ eine eigene App), dass solche Angebote seehr praktisch sind und mehrheitlich gut genutzt werden.
    Von der Informatik-Seite her kann ich dir leider nicht viel dazu sagen.
    Ich hoffe, aus deiner Idee wird was! :)

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