Flasche nicht voll …

Ein Papa kommt mit einem Rezept für Amoxicillin – Sirup für sein Kleinkind. Ich nehme ihn aus der Schublade und erkläre ihm:

„Es dauert eine Minute. Ich muss ihn erst flüssig machen. Ich bin gleich zurück.“

Ich bereite die Suspension zu – das ist einfach: Man muss nur die richtige Menge Wasser zugeben und sehr gut schütteln.

Wieder vorne erkläre ich ihm die Anwendung: „Vorher schütteln, X Milliliter am Morgen und am Abend, vor dem Essen, den Sirup im Kühlschrank aufbewahren.“

Er geht mit dem Sirup.

15 Minuten später bekommen wir ein Telefon – es ist der Papa von vorhin:

Papa: „Ich bin wirklich nicht zufrieden mit dem Antibiotikum und Ihnen!“

Bimed: „Oh, weshalb denn?“

Papa: „Das Siegel der Flasche ist angebrochen. Und die Flasche ist nicht ganz voll!“

So wie er sich anhört habe ich ihm entweder eine defekte Flasche gegeben oder gar selber etwas rausgenommen …

Also erkläre ich ihm NOCHMALS, das man den Sirup erst lösen musste – was man nur kann, wenn man den Siegel bricht. Und die Flasche ist so nicht voll, aber genau so hat sie die richtige Konzentration.

Manche Leute (Seufz) – Als ob wir so was machen würden.

35 Antworten auf „Flasche nicht voll …

    1. Ich bin ziemlich sicher, dass er die Flasche dann bis oben hin gefüllt hätte. Auch nicht gut.

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      1. Das hätte sich dann aber wieder ausgeglichen. ;)

        Er denkt, so, dieser phösen Bimedindustrie zeigs ichs, und mache mir mehr Antibiotika für das kranke Kind!

        Und gibt ihm auch ein wenig mehr, weil er meint, er hätte für das Mittel viel weniger ausgeben müssen…

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        1. Es gab ja diese Geschichte mit dem Tamiflu. Als Tabletten schlucken… kein Problem, aber die Behörden hatten auch Tamiflu als Pulver gelagert, um das bei Bedarf anzurühren.

          Es soll angeblich extrem bitter sein… compliance, tschüss. :)

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          1. @turtle: Koste mal nen Cefuroxim-Saft. Der ist selbst geschmacktskorrigiert ein greul. Und hat nen super bitteren Nachgeschmack.

            Das ist wie mit Oma Morkies Hustensaft. ´Man konnte nicht sagen, dass er wirkungslos war. Wer ihn 1x kosten musste, überlegte sich sehr gut, ob er in Gegenwart von Oma Morkie noch einmal hustete…´ :-) [Terry Pratchett, „Trucker“, glaube ich]

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          2. Oh ja, ein Riiieeesen-Hype damals zu Vogelgrippe-Zeiten. Die Behörden horten haufenweise Tamiflu-Pulver und machen die ganzen Hersteller kirre, dass diese das Pulver im Bedarfsfall in kürzester Zeit abfüllen in Dosen.
            Und dann legt sich die Panik und still ruht der See. Völlig bekloppt die Aktion (Grüße an die bayerische Behörde).

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    1. Ha… wollt ich auch grad schreiben.
      Er gönnt sich die Bimed nen heimlichen Schluck Antibiotika und dann wundert sie sich das die Kunden meckern ;-)
      (nur Spaß…)

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  1. Das ist ja mal ein Service – Zubereitung in der Apotheke. Wir (in Deutschland) mussten / durften für unsere Kleine den Sirup selbst zubereiten. Aber schwer ist das wirklich nicht, wenn man sich die Anleitung durchliest und den etwas schwer zu erkennenden Strich an der Flasche erst einmal korrekt identifiziert hat. :)

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  2. Bei uns in eutschland kriegbt man in der Apotheke immer die Flasche mit Pulver. Die denken gar nicht dran, einem das anzurühren, das muss man selber machen. Schliesslich ist ne anleitung dabei, wie man es macht…..

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    1. Wir (ich arbeite in einer Apotheke in D !) fragen IMMER, ob wir den Saft fertigmachen sollen.
      Manche Eltern wollen das, andere nicht, manchmal ist der Saft auch nur auf Verdacht oder für’s Wochenende, den Urlaub, wenn es schlimmer wird (…), verordnet, da lässt man ihn dann natürlich so.

      Frag einfach freundlich nach, und wenn sie es dann immer noch nicht tun – wechsel die Apotheke !

      Das gehört zum Standard.

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  3. Alles schon da gewesen: Flache vorbereitet, Dosierung erklärt, „Vorgebrauch umschütteln!“ (…und nach Umschütteln nicht mehr zu gebrauchen!) erklärt. Kühlschrankpflicht erklärt. Dosierspritze erklärt. 2 Stunden später Anruf: „So, nun habe ich die erste Dosis im Kind – nun habe ich die Falsche wieder bis zur Oberkante aufgefüllt. Und was mach ich jetzt?“ – „Öhm… Rest wegschmeißen, neues Rezept vom Kinderarzt holen, neue Flasche bei uns holen, und bei den Erklärungen ZUHÖREN!“

    Hand -> Stirn (meine Tischkante hat schon eine Delle…)

    Bimed – Du bist nicht alleine! ;-)

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    1. Liebe Gedankenknick, wie kann man nur so unsensibel sein? Das Wiederauffüllen hat seinen Sinn. Das macht man nämlich 100x bei Vollmond und dann kann man das Antibiotikum zur Darmsanierung einsetzen. Ist doch klar, oder? ;-)

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      1. Dann bitte aber jeweils 1/10 der Lösung entnehmen, mit 9/10 Wasser auffüllen, 10x Richtung Erdmittelpunkt schütteln (dabei nicht vergassen, „Shaka Shaka Shaka!“ zu sagen), und das ganze 30x. (Und mit ein bisschen Glück geht Uropas Taschenuhr auch gleich wieder! *grinsel*)

        Aber gemäß der Ursprungslehre müßten dann die Keime den Anwenderkörper geradezu expolsionsartig überfluten. Vielleicht keine gute Idee…

        Und an alle, die diesen Kommentar jetzt für „böse böse böse“ halten, weil ich wissen, was ich da gerade warum beschrieben habe, und das gar nicht lustig finden…. Die Staubwolke ist mein Umriss, ich bin schon 100m weit weggerannt… ;-) *duck´n´cover*

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  4. @ChristianG & Hellebora:
    Einfach lieb bitten. Dann macht die Apotheke das bestimmt. Und Fragen kostet nix – zumindest nicht in der Apotheke. Nicht jeder Mensch ist gleich. Beim Apothekenpersonal genau so wie bei den Patienten…

    Die einen haben Angst vorm selber machen (wegen „da mache ich was falsch!“), denen bereite ich das gerne zu. Dauert aber 2-4min.

    Die anderen (und das ist nach meiner Erfahrung die wesentlich größere Gruppe) wollen einfach schnell nach Hause. „Geben Sie her! Ich kenne das! Hatte ich schon 1000x!“ Lange beim Kinderarzt gesessen, zwischen lauter anderen hustenden und schnupfenden Kleinen – und die Apotheke käst sich auch nicht aus…. Ich erklär dann zumindest schnell, wo der Eichstrich bei DIESER Sorte ist, und dass man das 1x fast und 1x ganz voll machen muss, mit umschütteln und absetzten lassen. Dazu Dosierung auf die Packung geschrieben. Und das Eltern/Patientengespann ist schneller draußen, als ich „Amoxicillinsaftflasche“ sagen könnte.

    Nett kommt weiter. So gut wie immer. Gilt für beide Seiten der (Apo)Theke… :-)

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  5. Interessant….
    Ich bin noch NIE gefragt worden, ob man mir das machen soll, hat auch noch nie einer die packung aufgemacht und mir den Eichstrich gezeigt oder die Dosierspritze…..
    Naja, ich KANN lesen und damit das auch selber anrühren. Trotzdem interessant, dass das wohl nicht Standard ist, einfach die Packung zu bekommen und fertig….

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    1. Ich hab schon so viel Ärger mit diesen Arzneimitteln (Trockensäfte ganz allgemein) gehabt, dass ich das lieber 1x zuviel erkläre als 1x zu wenig (und auch dafür bekomme ich regelmäßig angenervte Blicke). Ich gebe für den Zweifelsfall auch eine Einmalspritze mit, wenn eine Dosis verordnet wurde, die der Messlöffel nicht hergibt (und keine Dosierspritze drinnen liegt).

      Es nervt aber schon, wenn genau dieselben Elternteile nächste Woche die nächste Spritze wollen.. und die nächste… usw. Auch wenn es nicht viel ist, die kleinen Mistdinger kosten auch Geld, und niemand bezahlt mir die. Und man kann die mit kalt Wasser ausspülen (, trocknen lassen,) und wieder benutzen – es geht schließlich nicht um eine intravenöse Injektion.

      Was noch mit rein spielt, ist sicherlich, wie voll die Hütte gerade ist. Wenn der Laden auseinanderbricht, und der Streß mir das Ohrenschmalz dünn werden läßt, (und jeder Patient, der gerade noch nicht dran ist, mit den Füßen trampelt, als ob gleich die Blase platzt,) dann fällt es natürlich schwerer, bei jedem zweiten Patienten für 4min in den Keller zu verschwinden. Und ich hatte auch schon, dass sich Patienten bitterlich bei mir beschwert haben, „wie lange ich brauchen würde für solch Pille-Palle!“ Ordentlich, schnell und kostenlos… heute back ich, morgen brau ich, und übermorgen… nein, klaue ich dem Patienten nicht das Kind, übermorgen vermehre ich Fische und Brot…. oder so.

      Die Zauberschow gibs heute, Wunder muss ich bin morgen vorbereiten… ;-)

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  6. Habe kürzlich ebenfalls diesen Saft für meine Kinder bekommen. Und die Lösung zuhause angerührt. Sehe irgendwie nicht das Problem, das selber zu machen…

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    1. Manchen fällt es leicher, und andere tun schwerer. Das hat nicht mal was mit „Intelliganz“ zu tun… oder so…. Es ist halt vielleicht so ähnlich wie mit Mathe, Physik oder Stricken.

      Meine Herzallerliebste hat (schon rein berufstechnisch) kein Problem mit solchen Säften – aber weigert sich standhaft, sich mit dem Computer mehr als bis zum Ausschaltknopf auseinanderzusetzen. Ich persönlich helfe ihr zwar ab und an bei ihrem Pferd (und weiß sogar, wo vorne ist!), aber deswegen würde ich mich nicht als „Reiter“ bezeichnen. Ich setz mich auch drauf (unter Anleitung), aber ich hab trotzdem keine Ahnung….

      Es ist halt auch eine Frage, wie weit ich mich für sowas inteiere. Und denjenigen, die sich so viel dafür inteieren, dass sie den Kopf anschalten, wenn es schief gegangen ist (im besten Fall), stelle ich mein Fachwissen gerne zur Verfügung. Alle anderen muss ich damit nicht nerven… ;-)

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      1. Diverse der selbstanrührenden Kunden haben leider die Einstellung „Das bisschen Wasser einfüllen kann ja nicht so schwer sein“ und ignorieren den Rat der Apotheke, schauen dann nicht einmal mehr in den Beipackzettel.
        Bimed’s Beispiel zeigt doch schön, dass der gute Herr es nicht einmal für sinnvoll gehalten hat, ein paar Worte zu lesen. Für ihn war klar: Das muss voll. Basta. Also Telefon in die Hand und meckern.

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  7. Ach gib doch zu, Du nimmst öfter mal ein Schlückchen aus den Flaschen. Antibiotika wäre da ja auch echt sinnvoll… …vllt verkaufst Du das auch unter der Hand??? Ein RIESENMARKT!!!

    Scherz beiseite!!!

    So einen Service gibt es hier in Deutschland nicht und manchmal wäre ich froh drum gewesen, wenn mir jemand den Antibiotika-Saft für meine Kinder gemischt hätte.

    Und wie immer – würden die Menschen besser zuhören, wäre das Leben viel viel leichter!!!

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    1. Rainbow, nicht böse sein, aber ich wiederhole mich (und Cora)….
      …hast Du mal gefragt (und dabei verzweifelt geschaut und mit den Klimperwimpern gewimperklimpert)? Wirkt Wunder. ;-)

      Um zuhören zu können muss manchmal auch etwas zum zuhören gesagt werden. Dazu dieses kleine (und in der „Grippesaison“ erstaunlich häufige) Gespräch:
      Ich: „Ihre Blutdrucktabletten, bitteschön. Noch einen Wunsch?“
      Patient: „Was gegen meinen furchtbaren Husten! Habe ich schon seit 2 Wochen…“
      I: „Hat der Arzt Sie denn abgehorcht?“
      P: „Nein!“
      I: „Und haben Sie ihm von Ihrem Husten erzählt?“
      P: „Wieso? Er hat mich doch nicht nach gefragt!“
      Ah ja! ;-)
      Ich: „Was denken Sie, kann so ein Arzt Ihre Gedanken lesen?“

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      1. Oha, ans Wimperklimpern habe ich gar nicht gedacht … ^^

        Mir scheint, Bimed hat den guten Menschen ja gleich 2x zugetextet. Einmal in der Apotheke und dann noch am Telefon ^^. Manchmal macht zu viel Text allerdings die Ohren dicht… :D

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  8. Ich liebe Apotheker in D, die Antibiotika-Trockensäfte anrühren – ist wirklich maßlos praktisch. Aber – obwohl die meisten KOmmentatoren hier sagen, dass das ja ganz einfach ist – ich habe damit Schwierigkeiten.
    Erst schütteln, dann Flasche auf, Eichstrich anpeilen, ungefähr auffüllen, wieder schütteln und dann – waaaaaaaaaaaaaarten. Denn die Schaumbildung ist enorm. Anschließend nochmal auffüllen, fertig. Und trotzdem passiert es mir immer wieder, dass die Antibiotikamenge nicht ausreicht, obwohl ich alles mit Spritzen abfülle. Anscheinend habe ich immer etwas zuwenig Wasser genommen. Grrr….
    …allerdings kann auch nicht verstehen, dass nur ein Eichstrich angegeben ist. Für mich wäre es hilfreich, wenn schlichtweg die Menge Wasser angegeben wäre, die man einfüllen müsste….
    …..und deswegen nochmal: Apoptheker , die selber anmischen und evtl. mit einem Mixstab (??) durchgehen, sind für mich das Größte!!

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    1. Julika – also……
      a) Vorweg: Alles eine Frage der Übung. Was man oft macht, geht leichter von der Hand. Mein Opa sagte mal: „Ein Apotheker muss aus einer Badewanne in eine Augentropfflasche gießen können!“ Naja, vielleicht doch eine andere Generation…
      b) Vor dem ersten Einfüllen musst Du nicht unbedingt doll schütteln, sonst klebt das ganze Pulver schon oben, und das macht es nicht einfacher. Flasche hin- und herschwenken, damit das Pulver von einer Flaschenwand gegen die andere geworfen (und damit lose) wird, reicht.
      c) Das erste Einfüllen muss nicht exakt sein. Einfach einen Finger breit unter der Zielmarkierung bleiben, Jetzt kommt es noch nicht drauf an. Nun kräftig schütteln – es dürfen keine weißen (undurchfeuchteten) flecken an de Falschenwand oder am Boden übrig bleiben.
      d) Warten, bis es sich abgesetzt hat. Z.B. 10min das Kind bespielen. Durch Zugucken gehts nicht schneller. Und ob die Behandlung 10min früher oder Später angefangen wird, ist egal. ;-)
      e) Zweites Mal Wasser einfüllen – und nun der Knackpunkt: Nicht die „Oberkannte Wasser“ am Glasrand muss den Eichstrich erreichen, sondern die „niedrigste Stelle“ der Wasserfläche. Möglichst ohne Schaumkante arbeiten – das verwirrt das Auge und versaut das Ergebnis. Bitte bitte KEINEN Mixer! Ein guter Mixer könnte die Teilchengröße verändern, dann haut die Suspension nicht mehr unbedingt hin. Hinzu kommt, dass am Mixer eine Menge Teilchen kleben bleiben werden, schon stimmt die Konzentration des Endproduktes nicht mehr.
      d-e für Profis) Die Flüssigkeit in der Flasche „kreisen“ und danach ca. 30 Sek. absetzten lassen. Die Flasche leicht schräg halten und mit dem nachzufüllenden Wasser die obere Flascheninnenseite „abspülen“, dabei die Flasche drehen. ACHTUNG! Nichtprofis – nehmt die langsame Methode! Zu viel Wasser in der Flasche bekommt ihr nicht wieder raus!
      f) Ab nun kräftig vor jedem Gebrauch umschütteln und zwischendurch ab in den Kühlschrank.

      Oder – wie gesagt – b für Anfänger) „Ich hab da ech immer Schwierigkeiten mit. Ich hab auch 5min Zeit mitgebracht. Könnten Sie mir den nicht bitte grad mal schnell…. Ich warte auch, wenn Frau Z. nur schnell was vorher abholen will.“ – und dann weiter mit f). Allerdings sollte es Dir zu denken geben, wenn Dein Kindelein dann zu Dir sagt: „Ich nehme mein Amoxicillin geschüttelt, nicht gerührt!“ :-D

      Es gab mal einen Trockensaft (Azithromycin hatte der drin), da waren ingesamt 3 Anbauteile in der Schachtel, um den richtig anzumischen und zu dosieren. Unter anderem ein Messbecher, den man bis zur Marke X auffüllen musste, dann diese Menge Wasser in die Flasche, umschütteln und gut! Ich habe NIE so viele Falschbenutzungen gesehen wie bei diesem (eigentlich total wasserdicht anzuwendenden) Trockensaft….

      Öhm… ich hoffe allerdings, dass Apo“P“theker ein Schreibfehler ist. Nicht, dass ich nicht gern mal pop… naja. Aber ich fühle mich so an die „Apoptose“ (der biologisch programmierte Selbtmord einer Zelle) erinnert…. und so suizidal bin ich eiigentlich (noch) nicht, auch wenn unsere deutsche Politik hart daran arbeitet….. ;-)

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      1. Uih wie peinlich, ich habe selten so einen lustigen Tippfehler fabriziert :) :)
        Danke, Gedankenknick, für Deine ausführliche Beratung – ich werde nach der nächsten Antibiose (die hoffentlich in ferner Zukunft liegt) von meinen Erfahrungen berichten . Vielleicht klappt es ja dann mal besser!

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    2. By the way… Schreibfehler produziere ich selbst einen Haufen. Diese dürfen von den Findern meistbietend bei IH-BÄH! versteigert werden….

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  9. Mh, wenn man nett zu ihnen ist, machen auch deutsche Apotheker sowas fertig. Ich missbrauche meinen Leibapotheker zur Zeit häufiger als Nachhilfelehrer um den ganzen mir sehr suspekten medizinischen Chemiekram meines Studiengangs zu begreifen. Und dann warte ich natürlich auch hin und wieder mal, weil Kunden, die was kaufen, natürlich vorgehen. Der kennt ja seine Pappenheimer und wenn Oma Lieschen kommt, dann macht er ihr sogar das Fläschchen das erste Mal auf, weil sie das nicht schafft mit der Kraft. Ich finde das voll toll. Auch, dass er mir hilft und so. Und er schreibt zB Dosierungen lesbar auf*gg

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  10. Die Frage ist doch aber auch, ob ihm von Anfang an klar war, dass das Zeug erst „angerührt“ werden musste.
    Ich hätte mich in dem Fall vermutlich auch über das gebrochene Siegel gewundert und mich gemeldet (unabhängig davon, ob die Flasche ganz voll ist oder nicht).

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  11. War er denn nach der Erklärung reumütig und einsichtig? Vielleicht war das ja nur ein Fall von übermüdet, da Kind krank und nicht zugehört, und dann hat zu Hause das Weib etwas zu der Flasche gesagt, und er wußte nicht mehr, was, wie, wieso…

    Ich habe letztes Mal den Isocillinsaft von der Nachtapotheke nicht lange genug stehen gelassen und nach dem Auffüllen war es auf einmal fast ein mm zu viel Wasser drin. Oh der Selbstvorwurf! Dabei hatte ich alles gelesen, aber ich wußte nicht, daß der Saft wieder ganz klar wird… ich dachte, er sei etwas trübe (sah homogen aus und nicht schaumig) und habe zu früh nachgefüllt. (Und eigentlich hätte er mit Extraschaum doch dann zu wenig befüllt sein müssen? War alles sehr mysteriös.) Lektion gelernt (und ja, ich hatte alles durchgelesen… mehrfach, aber anscheinend einmal zuwenig).

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