Einen schönen Samichlaustag!

Also bei uns kommt der Santiglaus ja mit dem Esel und eventuell seinem Gehilfen Schmutzli aus dem tiefen Schwarzwald. In Amerika kommt er aber mit fliegenden Rentieren vom Nordpol herunter – und das sieht man auch immer häufiger so.

Was erzähle ich jetzt Junior? Dass er halt verschiedene Transportmittel hat? Und ein Ferienhäuschen im Schwarzwald?

25 Antworten auf „Einen schönen Samichlaustag!

    1. Der St. Nikolaus – den teilen wir uns mit der deutschen Bevölkerung – darum auch der Heimatort Schwarzwald.

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      1. Auf dem Bild ist aber kein Nikolaus (der müßte eine Mithra tragen und einen Bischofsstab), sondern der Weihnachtsmann…

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  1. Also Santiglaus (St. Niklaus) kommt aus dem Schwarzwald mit Esel und Schmutzli.

    Der fliegende amerikanische ist nicht der St. Niklaus, sonder der Weihnachtsmann… (Übrigens eine Erfindung von Coca-Cola die es uns – welche mit dem Christkind aufgewachsen sind – schwer macht, den Kindern zu erklären, warum hier das Christkind und da der Weihnachtsmann kommt…)

    Ich sage immer, dass der Weihnachtsmann dem Christkind hilft, weil es doch so viele Kinder gibt.

    Jedenfalls muss ich mich jetzt sputen, damit der Santiglaus die Säckli heute abend vor die Tür stellen kann (ja – leider gibt es diese Tradition hier im Welschen nicht so wie ich es aus dem Aargau (also meiner Kindheit) kenne, als der Santiglaus mit dem Schmutzli nach Hause kam und wir Kinder noch ein Gedicht aufsagen mussten … snif…).

    Jedenfalls wünsche ich allen einen schönen 6. Dezember!!!

    Liebe Grüsse
    Geneviève

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  2. NEIN, bitte doch nicht diese Urban Legend verbreiten, dass der Weihnachtsmann eine Coca-Cola-Erfindung sei – das ist nämlich nachweislich falsch.

    Tatsächlich kommt in den vorwiegend katholischen Gegenden das Christkind und bringt die Geschenke, im eher protestantischen Norden der Weihnachtsmann. Der wohnt übrigens in Lappland, genauer im finnischen Teil am Korvatunturi.

    Mit dem Nikolaus – der historisch belegten Figur des Bischofs von Myra – hat der lediglich die rote Kutte gemein.

    So, wie hier im Süden Deutschlands der Weihnachtsmann eher unbekannt ist, kennt man im Norden die Figur des „Christkinds“ eigentlich gar nicht (nur vom Fernsehen, dort gibt’s an Heiligabend „Wir warten aufs Christkind“…)

    Schade ist, dass hier seitens der katholischen Kirche wirklich „Stimmung“ gegen die Figur des Weihnachtsmanns gemacht wird (eine Gemeinde hier hat sich sogar zur „Weihnachtsmannfreien Zone“ erkärt)

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    1. Soll angeblich so sein:
      Weihnachtsmann und Christkind gibt es schon länger, das hat mit der Bubbelbrause nix zu tun. Wobei der Weihnachtsmann vor 150 Jahren keinen roten Mantel hatte. Den hat er angeblich wirklich Coca-Cola zu verdanken…

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      1. Nebenbei: In manchen Gegenden kommt in der Schneevaternacht der Schneevater (Hogfather) und bringt Geschenke, mir z.B. ein klatschianisches Folterset mit fast echtem Blut. ;-)

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        1. Ja, aber an diesen Orten gibt es dann ja auch die Seelenkuchenente, die Seelenkuchendienstag Süßes bringt. ;)

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    2. Ich weiß nicht, woher du diese Informationen hast. Das Christkind kommt nämlich meines Wissens gerade von Luther her, der wollte nämlich mit dem Christkind (und Geschenken am Weihnachtstag) das Augenmerk der Kinder auf Jesus lenken und weg von einem Heiligen – nämlich Nikolaus, der damals am Niklaustag den Kindern Geschenke brachte.
      Der Nikolaus hat denn auch in katholischen Gegenden noch ziemlich lang durchgehalten.

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      1. Genau. Ich meine ja auch nur, dass in unseren Breitengraden (also Deutschschweiz und Deutschland, auch Österreich) traditionell das Christkind kommt.

        Klar gibt’s den Weihnachtsmann – mit rotem Mantel, wie er heute immer dargestellt wird allerdings erst durch Coca Cola – aber ich finde es schade, dass heute alles so vermischt wird… und das, weil wir halt hier immer alles wie „drüben“ machen wollen….

        Gegen den Weihnachtsmann hab ich nichts, aber für die Kinder ist es schwierig, den Weihnachtsmann vom St. Niklaus zu unterscheiden….

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    3. Zur Frage mit der Brause-Firma hier ein interessanter Link von Quarks und Co, die das sehr schön erklärt haben:
      (zu Frage 6 runterscrollen)

      Schade eigentlich, dass es schon Weihnachtsmann-freie Zonen gibt.

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  3. Bei uns kam immer der Weihnachtsmann. Der hatte jedes Mal eine sehr seltsame Maske aus Plastik auf und erinnerte irgendwie sehr stark an meinen Onkel, welcher zufällig jedes Mal die Bescherung verpasste.

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  4. Hm… für mich waren Nikolaus und Weihnachtsmann immer grundsätzlich verschiedene Sachen.

    Der Nikolaus mit Esel in diesem katholischen Bischofsklamotten mit Stab und Hut (ja, ich war als Protestantin im katholischen KiGa); der Weihnachtsmann wohnt am Nordpol (von da habe ich Post von ihm bekommen) mit Rentieren für den Schlitten und Weihnachtswichteln, die ihm helfen, sowie Englein, die auch zur Hilfe eilen.

    Das Christkind war für mich eine Kollegin des Weihnachtsmanns, das beim Verteilen der Geschenke hilft. Das sieht dann in meiner Vorstellung aus wie so ein niedliches Englein – war aber für mich nicht zuständig.

    Also: Briefe von Nikolaus/Weihnachtsmann/Christkind kann ich sehr empfehlen! Damit kann man als Kind im Kindergarten voll prollen… ich bin bis heute stolz auf meinen Brief, obwohl Mama ihn irgendwann weggeworfen hat…
    Aber das bestärkt den Glauben an diesen schönen Brauch doch noch einige Jahre länger, auch wenn die Kinder ansonsten rational mit dem Zweifeln beginnen…

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  5. Suesser Comic! Die werden immer besser :-)

    Bei uns zuhause kam auch der Weihnachtsmann. Vom Christkind hoerte ich erst spaeter, aber da war ich schon zu alt um noch an den einen oder das andere zu glauben.
    Der Nikolaus scheint hier in den USA unbekannt zu sein. Aber dank der lieben Heimat hatte ich heute frueh auch was im „Stiefel“ stecken. Deutsche Schokolade, hmm (bei der amerikanischen geht die Zutatenliste leider immer los mit: Zucker).

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  6. Ich glaube natürlich an das Christkind – nur hat das nichts mit dem Verteilen der Geschenke zu tun, das hat doch selbst Geburtstag, deshalb feiert man das Ganze schließlich!
    Die Geschenke bekam ich immer von allen möglichen Verwandten (meine Mutter hat peinlich darauf geachtet, daß ich mich auch bei allen richtig bedanke – was die Freude über die Geschenke etwas geschmälert hat), der Weihnachtsmann war immer nur eine dekorative Figur auf Karten und in Fensterbildern etc.!
    Nikolaus hatte für mich früher nichts damit zu tun, der kam ja schon am 6. Ich wußte, daß er ein Bischof war, den’s wirklich gab, „schon immer“, kann mich also nicht erinnern, wann mir das jemand zuerst erzählt hat.

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  7. Der Weihnachtsmann kommt aus Finnland. Genauer gesagt aus Rovaniemi, kurz hinterm Polarkreis. Da lebt er mit seinen Wichteln im Weihnachtsdorf. Okay, eigentlich lebt er im Korvatunturi, aber das ist ja quasi um die Ecke.

    Mal schauen, letztes Jahr kam bei uns der Weihnachtsmann (bei meiner ev. Familie im Norden), dieses Jahr kommt das Christkind (bei der kath. Familie meines Mannes)… wer oder was kommt dann nur im kommenden Jahr?

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  8. Als ich im Kindergarten war, hat mein Vater wohl den Weihnachtsmann gespielt. Bis ich ihn fasziniert angestarrt hab, ankam und angeblich meinte: „Ooooh… du hast ja dieselben Schuhe wie mein Papa…“

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    1. Genau an den Schuhen (genauer: de Stiefeln) habe ich dann irgendwann auch mal meinen Götti/Onkel erkannt, der bis dann immer den Weihnachtsmann gespielt hat. Das nächstemal haben sie dafür jemanden genommen, den wir nicht kannten.
      Mein Mann ist auch so ein halb-Profi Weihnachtsmann. Wir haben gleich 3 komplette Ausrüstungen oben im Estrich und gestern kam eine davon zum Einsatz … aber: Pschhht! Nicht verraten!

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