Alt und Neu: Dorithricin

Von shug (?):

Da ich gerne in deinem Blog lese und du ja öfters alte mit neuen Medikamenten vergleichst, musste ich vorhin an dich denken, als mir diese alte Packung (drei Bilder im Anhang) in die Hände gefallen ist. Dürfte irgendwann zwischen 1960 und 1980 in Deutschland hergestellt worden sein. Hat leider nur eine Chargennummer und selbst im Beipackzettel steht keinerlei Datum, aber der Fundort (alter Arzneischrank mit Hausapotheke) und das Zeug, das noch dabeilag (durch ausgelaufenes Jod und Wasserschaden leider fast unkenntlich) lassen eine ungefähre Datierung zu.

und neu:

 

Dorithricin gibt es in der Schweiz nicht. Thyroqualin dürfte aber denselben Wirkstoff drin haben.

An der Stelle sollte ich mich wieder einmal bei meinen Lesern für ihre Einsendungen bedanken – die ich wirklich sehr schätze! Und dann muss ich mich entschuldigen, wenn es wieder etwas länger dauert, bis eine Antwort kommt, oder bis ein Beitrag veröffentlicht wird. Ich bemühe mich aber, nichts untergehen zu lassen!

6 Antworten auf „Alt und Neu: Dorithricin

  1. Das „Verfallsdatum“ wurde lt. Wikipedia 1986 in Deutschland eingeführt.

    Die Dorithricin gabs in der der alten Aufmachung auch noch länger danach.

    LG tiger

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    1. Also stammt die Packung von irgendwann vor 1986 – das macht sie doch immerhin über 25 Jahre alt … ein Auto würde da schon als Oldtimer geführt :-)

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  2. Ich finde neben der untschiedlichen Aufmachung auch die Aussagen auf der Packung interessant:
    Alt: Fokussierung auf Wirksamkeit
    Neu: Eher „weichere“ Argumente
    (wobei ich den Hinweis auf die Zuckerfreiheit (die es vor 20+x Jahren bestimmt nicht gab) recht wichtig finde. Ich würde mir ungerne tagelang „permantent“ die Zähne mit Zucker umspülen lassen.)

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    1. Für mich ist die Zuckerfreiheit das Ausschlusskriterium…. ich brauch zu Halsschmerzen nicht auch noch Durchfall.

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      1. Bist du speziell empfindlich auf künstliche Süssmittel? Die sollten doch erst in grösseren Mengen abführend wirken. Das heisst …. hmmm … wieviele von den Lutschtabletten nimmst Du denn? :-)

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        1. Ich bin speziell empfindlich.
          Meine persönliche Grenze sind 2 Lemocin/Tag, sonst gibts Dünnpfiff. Bis jetzt war mein Maximum 4 Tabletten (Zuckerhältig) an einem Tag,

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