Diskussionsgrundlage

Das habe ich auf Twitter vor meinen Ferien bekommen:

 

Irgendwelche Gedanken dazu?

Falls nicht, hätte ich noch ein paar Anstösse:

– Antibiotika und Resistenzentwicklung bei unsachgemässer Anwendung,

– Abhängigkeitspotential verschiedener Mittel,

– Mittel gegen Herzkrankheiten und andere Diagnosen, die nur der Arzt stellen kann,

– Mittel mit geringer therapeutischer Breite (also solche, die schnell giftig wirken),

Naaa???

23 Antworten auf „Diskussionsgrundlage

  1. Zumindest ist auf dem Gebiet der Pharmazie der Mensch alles andere als mündig und gehört deshalb bevormundet.

    Die Geschichte ist voll mit, zwar gut gemeinten aber verehrenden im Resultat herausgekommenen, aufgrund fehlinterpretierter Erfahrung und fehlendem Wissen durchgeführten „Heilungen“. Auch in diesem Blog findet man genug Beispiele dafür!

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  2. Ich denke mal, der zweite Punkt ist genau der Grund, warum ein solcher Kommentar geschrieben wurde. Es gibt sicher viele unsinnige gesetzliche Regelungen, diese gehört aber keinesfalls dazu.
    Gruß
    Oliver

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  3. Valium, Morphium und Co. freiverkäuflich und nicht mehr auf Rezept? Das war bestimmt der Wunschtaum vom Kommentator…

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  4. Hat man die Freiheit abhängig zu werden? Sich durch falsche Anwendung zu vergiften und damit vielleicht sogar zu töten?

    Ich glaube ja. Das liegt in der Verantwortung eines jeden einzelnen. Außerdem sehe ich es lieber wenn Leute ihre Sucht durch pharmazeutisch reine Opiate/Opiodie befriedigen als sich das zusammengestreckte Koffein/Lebensmittelfarbe/Paracetamol-Gemisch unter miserabelsten Bedinungen in die Venen jagen.

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    1. Mir wäre es ja fast egal, was jeder einzelne mit den Medikamenten macht, aber
      * wenn sich daraus dann AB-Resistenzen entwickeln, die MICH dann auch betreffen oder
      * ICH überfallen werde, weil die Medikamente ja auch bezahlt werden müssen in der Apotheke (egal ob rezeptfrei oder eben auch nicht) oder
      * Kinder mit irgendwas vergiftet werden oder
      * ICH mit meinen KK-Beiträgen die Behandlung von falsch (selbst) behandelten Leuten zahlen muss (bspw. Niere defekt o.ä.) oder oder oder

      Ich stimme Lorem42 da eher zu – manchmal muss die Menschheit einfach vor sich selbst beschützt werden und gerade bei der Pharmazie (auch in Bezug auf Wechselwirkungen oder oder oder) ist ein Großteil der Menschen eben nicht mündig oder hat einfach nicht genug Ahnung…

      Sorry, musste mich mal kurz aufregen!

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    2. Dazu eine Frage, die ich mir immer öfters stelle: Was nützt das Betäubungsmittel-Gesetz? Und wem?

      Das Betäubungsmittel-Gesetz macht Drogen teuer und die Qualität für den Endbenutzer unabschätzbar! Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass man trotzdem jederzeit an ALLES herankommt…
      In erster Linie ist dieses Gesetz eine Geldmaschine für kriminelle Organisationen und macht Süchtige zu Kriminellen… :-(
      Ob eine Abschaffung aber nun die Lösung aller Probleme wäre, das wage ich zu bezweifeln…

      Das Gleiche gilt für die rezeptpflicht. Natürlich bringt diese Probleme mit sich; aber es kann auf keinen Fall die Lösung sein, dass man sich in der Apotheke alles kaufen kann. Manche Sachen gehören einfach unter ärztliche Kontrolle…
      Wofür braucht man z. B. Marcoumar, wenn man nicht beim Arzt war? (Um seine Frau loszuwerden?) Wofür brauche ich Human-Insulin, wenn nicht ein Arzt mir eine Diabetes diagnostiziert? (Für den perfekten Mord?) ;-)

      Ich möchte mir nicht einmal vorstellen, wie es herauskommen würde, wenn ich den Leuten alles geben würde, was die über das Jahr so alles verlangen! :-(

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      1. Dazu eine Frage, die ich mir immer öfters stelle: Was nützt das Betäubungsmittel-Gesetz? Und wem?

        Das Betäubungsmittel-Gesetz macht Drogen teuer und die Qualität für den Endbenutzer unabschätzbar! Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass man trotzdem jederzeit an ALLES herankommt…
        In erster Linie ist dieses Gesetz eine Geldmaschine für kriminelle Organisationen und macht Süchtige zu Kriminellen… :-(
        Ob eine Abschaffung aber nun die Lösung aller Probleme wäre, das wage ich zu bezweifeln…

        So ähnlich könnte man sich die frage auch im bezug auf das Waffengesetz in Deutschland stellen. Man bekommt trotz verbot alles überall. Du kannst in Deutschland dir ohne Probleme eine Waffe besorgen.. Aber halt illegal..

        Aber ich stimme allen zu, die sagen, das es weiter so bleiben soll. Manchmal denke ich mir zwar auch „Jetzt hät ich gern die stärkeren Schmerzmittel“ Aber ich weiß auch das es nicht gut wäre, wenn jeder die einfach so kaufen kann. Ich könnte davon zwar nicht abhängig werden, weil ich dazu viel zu große Probleme habe, Pillen zu schlucken, aber andere könnten es.
        Im Punkt Medikamente und auch im Punkt Waffen, mag ich Deutschland. Obwohl ich sagen muss, das im Punkt Waffen nach jedem Amoklauf wieder und wieder übertrieben wird, wenn gefordert wird, das Gesetz zu verschärfen.
        Das Gesetz ist scharf genug nur die einhaltung und Kontrolle ist halt so ne Sache. Und wie gesagt, Drogen und Waffen kannst du in D überall illegal erwerben…

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  5. Was die Abhängigkeit (in dem Fall von einem Medikament betrifft) – da sehe ich leider auch schon ohne Freigabe genug Leute, die in eine Abhängigkeit regelrecht hineinrutschen – auch weil sie sich nicht bewusst sind, wie schnell das geht. Und *das* will ich sicher nicht noch dadurch unterstützen, indem das rezeptfrei werden soll.

    Genauso wie es bei den Leuten *drin* ist, dass pflanzliches „harmlos“ ist, glauben viele, nur weil etwas rezeptfrei erhältlich ist, ist es weniger gefährlich … und man kann die Mittel problemlos nehmen. Auch das stimmt nicht.

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    1. ich find eine abhängigkeit nichts „schlimmes“ also zumindest nicht schlimmer als jede andere krankheit.

      und ich bin der meinung, dass man sich selbst schaden darf. und dass wir in einer solidargemeinschaft leben die auch leuten hilft die sich geschadet haben. bei sucht wird immer rumgenörgelt, was man da alles an kosten hätte, aber ich wette, dass die quote an sportverletzngen gleich mehrfach so hoch ist.

      wenn jemand abhängig werden will soll er das werden. ich wäre dafür das btmg so zu ändern, dass bestz und erwerb keine straftat sind, sofern man sie für sich erworben hat.

      selbstverständlich ist eine sucht keine rechtfertigung für asoziales verhalten. diabetes ist ja auch keine rechfertigung, oder eine behinderung.

      beschaffungskriminalität müsste nicht sein wenn btm so freigegeben werden, dass abhängige sie zu günstigem preis erhalten könnten. oder eine substitution mit allen opiaten für die leute, die kein geld verdienen. wenn die versorgung erstmal steht können diese leute zeit darauf verbringen, was sinnvolles zu machen
      mich stört vor allem diese kriminalisierung. ich bin nicht dafür, dass man jetzt alle medikamente frei kaufen kann, aber dafür, dass suchtkranke menschen das mittel, dass sie möchten erhalten, sofern sicher ist, dass nur sie es nehmen.

      man hat irgendwo das recht auf krankheit. ich muss und will nicht von irgendeiner instituton beschützt werden. wenn ich depressiv bin will ich nicht zur behandlung gezwungen werden. der mensch hat ein recht darauf, zu entscheiden was mit seinem körper passiert, er kann behandlungen verweigern und in körpererletzungen einwilligen, also sollte er diese auch selbst durchführen dürfen.

      allerdings sollte man sich fragen was in der gesellschaft falsch läuft.. klar, der mensch hat immer eine geschichte des rausches und immer ist es bei einigen individuen ausgeartet. aber wenn soetwas zu häufig vorkommt, sollte man sich fragen, was da schief läuft wenn plötzlich viele leute psychisch krank werden und sich nicht ander zu helfen wissen als das ganze wegzumedizieren..

      naja, dieser ganze verbotsmist macht mehr probleme als er löst. (meine meinung)

      bei toxischen medis(opiate sind nicht toxisch) ist das was anderes. medikamente die keinen psychischem oder physischen mehrwert haben für die patienten werden vermutlich eh kein interesse wecken.

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  6. Im Grunde stimme ich euch zu, besonders gut formuliert finde ich, dass die Menschheit durch die Rezeptpflicht vor sich selbst geschützt wird.

    Aber bei manchen Medikamenten frage ich mich, wer da was verbaselt hat.
    zB Ibu400 das gibts rezeptfrei mit dem Zusatz „Akut“ (für 3,80/20 Stck) oder rezeptpflichtig ohne akut für 10,90/20 Stück (man zahlt die Zuzahlung von 5€).
    Wo bitte ist da der Unterschied? Beide haben 400mg Ibuprofen drin? Wozu ist das eine rezeptpflichtig und das andere nicht?

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    1. Gute Formulierung, Blogolade!

      Ich will überhaupt nicht behaupten, dass die Rezeptpflicht immer und überall Sinn macht.
      Das mit dem Ibuprofen ist so ein Beispiel.
      Bei uns haben wir auch so einen Fall – der Grund liegt hier (glaub) darin, dass der Wirkstoff zuerst allgemein nur auf Rezept war, dann wurden erst 200mg, dann 400mg freigegeben. Manche der „alten“ Medikamente sind daher bei uns 400mg und rezeptpflichtig, andere 400mg und frei.

      Noch ein Beispiel: Ponstan (Mefenacid), ein Schmerzmittel – obwohl relativ unproblematisch, lange bekannt, häufig angewendet – und im Militär geben sie das wie Bonbons raus – ist es immer noch rezeptpflichtig. Weil die Firma das so will, offenbar. Dasselbe gilt für die Generika.

      Oder Aspirin cardio. Es enthält 100mg Acetylsalicylsäure und ist rezeptpflichtig – im Gegensatz zum Aspirin, das 500mg Acetylsalicylsäure enthält und frei erhältlich ist. Also 1/5 der Dosis. Aber: hier kommt es nicht auf die Menge Wirkstoff, sondern auf die Anwendung an. Und das Aspirin cardio benützt man zur Herzinfarktprophylaxe – und nimmt es regelmässig … und darum gehört das zum Arzt und ist rezeptpflichtig.

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  7. „Oder Aspirin cardio. Es enthält 100mg Acetylsalicylsäure und ist rezeptpflichtig – im Gegensatz zum Aspirin, das 500mg Acetylsalicylsäure enthält und frei erhältlich ist. Also 1/5 der Dosis. Aber: hier kommt es nicht auf die Menge Wirkstoff, sondern auf die Anwendung an. Und das Aspirin cardio benützt man zur Herzinfarktprophylaxe – und nimmt es regelmässig … und darum gehört das zum Arzt und ist rezeptpflichtig.“

    In Deutschland käme hier noch eine andere Problematik dazu: Die KV zahlt nur Medikamente, die vom Arzt verschrieben wurden. Der Arzt darf keine Medikamente verschreiben, die nicht rezeptpflichtig sind. Sprich: Es muss Aspirin geben, dass verschreibungspflichtig ist, für die Herzpatienten mit den gesetzlich vorgeschriebenen 5,- € Zuzahlung. Für alle anderen, die Aspirin für Kopfschmerzen/Fieber nehmen, sollte es aber auch die nicht rezeptflichtige Variante geben, damit es in der Apo frei verkäuflich ist, wenn sich die nächste Erkältung anbahnt. Diese Personen müssen dann den vollen Preis bezahlen.

    Zum Thema an sich: Ich sehe es auch so, dass die Menschen hier vor sich selbst geschützt werden müssen. Verschreibungspflicht und auch Apothekenpflicht sind mehr als sinnvoll.

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    1. Kleiner Einwand: Ärzte dürfen in Deutschland durchaus Medikamente verschreiben, die nicht der Verschreibungspflicht unterliegen! Und zwar erstens an Kinder unter 12 und zweitens Medikamente, die auf der Ausnahmeliste aufgeführt sind. Unter letzteres fällt dann auch das ASS 100. Tatsächlich sind die meisten ASS-Präparate in Deutschland übrigens so günstig, dass der Kunde in den seltensten Fällen 5 Euro zuzahlt. Da der Verkaufspreis meistens um 3,20 liegt, kann die Krankenkasse dem Patienten wohl kaum 5 € in Rechnung stellen…

      Zum Tweet sag ich einfach mal nix, entweder fehlt demjenigen da einfach die Reife oder er/sie/es ist grundsätzlich gegen alles und jeden.

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  8. der tweet ist einfach: dumm.

    natürlich gibt es eine menge überlegungen zur rezeptpflicht der verschiedensten darreichungsformen, welche ja wiederum aus den verschiedensten indikationen für ein- und denselben wirkstoff und nicht aus wirtschaftlichen überlegungen resultieren.

    die grenze zu ziehen zwischen frei erhältlich und rezeptpflichtig ist sehr schwer. was geht übrigens mit zytostatika, thromboseprophylaxen, wachstums- und überhaupt hormonen, gewebeklebern und ähnlichem? soltle da auch die rezeptpflicht abgeschafft werden?

    dass zu den rezeptfreien antibiotika dann natürlich auch der rezeptfreie test für den hausgebrauch zur feststellung der vorhandenen bakterien gehört, versteht sich von selbst, nehme ich an. aber, uups, habe ich nicht neulich wo gehört dass antibiotika nur gegen viren wirken?

    gerinnungsparameter werden dann im heimlabor überprüft, und dass es mehr als ein „insulin“ gibt, wird sich durchgesprochen haben wenn die ersten paar hundert toten auf der prosektur liegen. aber blutzucker kann man ja mit den frei erhältlichen teststreifen testen, die sind auch für dummies.

    und wie halten wir es bei abgeschaffter rezeptpflicht mit den hämophilie-patienten? entweder diie rinnen aus oder sie erstarren zu gelee (man verzeihe mir die drastische ausdrucksweise)?

    und impfen heisst ja sowieso leute vergiften, mindestens.

    ich wär dann übrigens auch für den röntgenapparat mit ein-euro-einwurf, und für den fall der fälle vielleicht ein gipsküberl gleich danebenstellen. mit einem einfach geschriebenen handbuch „wie gipse ich ommas oberschenkelbruch richtig ein“ daneben.

    ich nehm jetzt ganz schnell einmal eine kopfschmerztablette, eine rezeptpflichtige, ich weiss ja warum.

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    1. @kelef: :-) Genau.

      Nur noch ein Nachtrag zum Röntgenapparat mit Euro-Einwurf: Gab es da nicht früher diese Dinger in den Schuhgeschäften, wo man seinen Fuss im Schuh anschauen konnte?

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  9. Hm, jemand namens „Leitung“ steht dann wohl auf derselben? Falls ich das nun richtig übersetzt habe.
    Aber hey, man kanns ja mal versuchen, das sieht man ja auch immer mal wieder bei deinen Kunden, liebe PharMama.
    Oh! Vielleicht ist das jemand dem du sein „völlig ungefährliches Suchtmittel-von dem er garnicht abhängig ist“ nicht verkauft hast. :)

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  10. Ich werfe mal noch das Stichwort Wechselwirkungen in die Debatte, auch da können Ärzte und Apotheker böse Überraschungen verhindern, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.
    Man könnte die Liste rezeptpflichtiger Medikamente sicher mal entrümpeln und überarbeiten, aber eine grundsätzliche Abschaffung halte ich für zu riskant. Dafür ist das Thema zu gefährlich und zu komplex.

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    1. Das Stichwort wollte ich auch gerade in die Runde werfen. ;-)
      Und überhaupt möcht ich mich deiner Meinung gerne anschließen.

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  11. Ich fange mal nicht mit den kleinen Dingen an, sondern beginne mit dem Grundsätzlichen:
    Dem Menschenrecht:
    – Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. –
    Deshalb hat der Staat nicht das Recht, sondern die PFLICHT diese zu garantieren.

    Und um es den auch hier in den Kommentaren aufgetauchten EGOISTEN mal klar zu sagen:
    Nein es ist nicht Euch überlassen, was ihr mit Eurem Körper macht, denn andere müssen hinterher „den Dreck aufwischen“, den Ihr hinterlassen habt. Wer zahlt für die Folgeschäden? (Und das nicht nur mit Geld!)
    Ich denke da an die Ärzte und Rettungsdienstler, die evtl. um die Gesundheit das Leben des ach-so-schlauen Arzneimittel/Drogen-Selbstversuchers kämpfen müssen.
    Oder noch schlimmer – um andere unschuldige Opfer, wenn z.B. das tolle muskelentkrampfende Mittel den Autofahrer auch Stunden später so benebelt hat, daß er in ein Schulklasse rast?

    Die Rezeptpflicht ist da der einfachste und billigste Weg. Seien wir froh, daß es sie gibt.

    Es macht auch wenig Sinn über einzelne zunächst unlogisch erscheinende Einstufungen zu räsonieren. Die Begründung ist immer :

    „Der Schutz der Gesundheit.“

    … und das ist ein Menschenrecht.

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    1. „Deshalb hat der Staat nicht das Recht, sondern die
      PFLICHT diese zu garantieren.“

      Wie weit willst du damit gehen? Wir können jeden Menschen im Land 24/7 überwachen um sicher zu gehen, dass er anderen keinen Schaden zufügt. So oder so ähnlich sähe es aus, wenn der Staat diese von dir zugesprochene Pflicht wahrnimmt.

      Was ist mit dem tollen Weingeist, den der Autofahrer an jeder Ecke bekommt und was zum gleichen Ergebnis führen kann?

      Warum dürfen Menschen Extremsportarten mit großem Verletzungsrisiko nachgehen, wenn ihr Verhalten dazu führt, dass wir alle ihren Adrenalinkick mit KK-Beiträgen zahlen dürfen? Warum ist es Ok Alkohol und Nikotion zu verkaufen – andere Rauschdrogen dagegen nicht?

      Wo ist da der Unterschied?

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  12. Prima, man bedenke da die Vergewaltigungsdroge Rohypnol. $Vergewaltiger kauft sich mal locker ein paar Päckchen und schnappt sich dann ohne Probleme oder Gegenwehr ein paar Mädels. Möglicherweise auch die Tochter des Twitterers? Dann möchte ich ihn noch einmal zu der Meinung befragen.
    Natürlich ist die Rezeptpflicht nicht unfehlbar, aber schwieriger machen kann man es ja Abusus auch?
    Abgesehen davon, natürlich kann sich der Mensch selbst über Arzneimittel informieren, aber ob man dann alle Interaktionen und Kontraindikationen begreift, versteht, erkennt? Und eigentlich kann ich mein Blut dann ja auch gleich selbst untersuchen, wofür brauchen wir noch Ärzte?

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  13. Okay, dann entsprechen wir doch dem Twitterer und machen Mittel gegen Bluthochdruck, gegen Magenübersäuerung, gegen Angina Pectoris, zur Blutverdünnung, etc. rezeptfrei.
    Stichwort: Mündiger Bürger und so…

    Benzodiazepine, Barbiturate, Codein, Morphium und Co. (also sprich: alle Schlaf- und Schmerzmittel) bleiben natürlich trotzdem rezeptpflichtig.

    Wetten, dass es ihm nicht um den ACE-Hemmer, um die kortisonhaltige Hämorrhoidensalbe oder um die Großpackung Vaginalpilzcreme geht? ;-)

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