Kaffeelöffel

Apothekerin: „Sie nehmen also 2 Kaffelöffel davon vor dem Essen.“
Kunde: „Aber ich trinke keinen Kaffee.“
Apothekerin: „Ich meinte ja auch nicht 2 Löffel voll Kaffee, sondern 2 Kaffee-löffel voll.“
Kunde: „Ja, aber wenn ich keinen Kaffee trinke, was mache ich dann?“
Apothekerin: „Dann nehmen sie einfach 2 kleine Löffel?“
Kunde: „Ok, das kann ich.“

und das ist einer der Gründe, warum es besser ist Mengenangaben von flüssigen Medikamenten in Mililiter (ml) anzugeben – und einen richtigen Messlöffel dazu abzugeben.

Angaben:
Tee- oder Kaffeelöffel: ca. 5ml
Ess- oder Suppenlöffel: ca. 15 ml (an manchen Orten auch nur 10ml)

16 Antworten auf „Kaffeelöffel

  1. Kaffeelöffel hab ich aber auch noch nciht gehört vorher – und das, obwohl ich Kaffeetrinkerin bin ;). Ich hätte dann wohl den Messlöffel, mit dem man Kaffee in den Filter tut genommen, und der hat bestimmt mehr ml als ein Teelöffel ^^. (Bzw. ich hätte hoffentlich nochmal genau nachgerfragt)

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    1. Kaffeelöffel ist für mich auch dieser Maßlöffel zum Kaffee abmessen… Das könnte eine schöne Überdosierung werden.
      Aber vielleicht gibt es da auch wieder sprachliche Hürden zwischen der Schweiz und Norddeutschland.
      Hier sind die kleine Löffel Teelöffel bzw. wenn man sie kauft steht auch gerne Desertlöffel auf dem Karton.

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      1. Exakt! Der deutsche Teelöffel wird in der Schweiz zum Kaffeelöffel. Und auch in Rezepten kann man über die Mengenangabe „KL“ stolpern…

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        1. Ich bin süddeutschland und bei mir gibt es Eierlöffel (ganz klein), Teelöffel und Kaffeelöffel (gleich groß) aber da gibt es doch auch zig verschiedene Größen, ich glaub kaum, dass in alle 5ml reinpasst…..

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  2. Kaffeelöffel ist doch ein gebräuchliches Wort für die kleinere Ausgabe des Suppenlöffels. Weil man eben den Kaffee damit umrührt. Wahlweise auch Teelöffel genannt.
    Wäre aber ganz schön ins Auge gegangen, wenn die Dame Tee-Trinker wäre und Du Teelöffel gesagt hättest. *g*

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  3. Je nach Form des Löffels kann „1TL“ bzw. „1KL“ (oder auch „1càs“ bzw. „1SL“ – das ist cuillère à soupe oder Suppenlöffel) aber die Hälfte oder das Doppelte sein. Formell ist 1TL, glaube ich, 5ml und ein SL 10ml.
    Deshalb: richtig, sollen sie einen Meßlöffel beilegen. Wie beim Hustensaft.

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  4. Aus dem hohen Norden Deutschlands kann ich euch sogar berichten, dass es nicht nur eure Esslöffel (für Suppe etc.) und Kaffeelöffel gibt (die „kleinere“ Ausgabe), sondern tatsächlich auch noch Teelöffel.

    In Ostfriesland zumindest. Diese sind noch deutlich kleiner als Kaffeelöffel und werden eben nur für den Tee benutzt. Wobei der ja nicht gerührt werden darf….

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    1. Sind diese Teelöffel dann grösser oder kleiner als Mokkalöffel? ;-)

      (Übrigens besitzen wir von einem Besteck (der Grösse nach sortiert) Esslöffel, Dessertlöffel, Joghurtlöffel und Teelöffel. Auf Eislöffel, Tassenlöffel und Mokkalöffel haben wir verzichtet… Schon bekloppt, wieviele Sorten es gibt!

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      1. Also Esslöffel, Dessertlöffel, Teelöffel und Eislöffel kenne ich. Die ersten drei sind praktisch das selbe nur verschiedene Größen, und Eislöffel sind eher flach als tief. Mokkalöffel stell ich mir ziemlich winzig vor. Sonst fallen mir noch Cocktaillöffel ein mit ziemlich langem Stil. Aber was bitte ist ein Tassenlöffel oder ein Joghurtlöffel? Haben die noch irgendwelche Besonderheiten?

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      1. Sie dürften ungefähr dieselbe Größe haben wir Mokkalöffeln, wenn ich mich richtig an die Mokkalöffel erinnere ;-)

        Und Tee darf tatsächlich nicht gerührt werden.
        Traditionell kommt ein dicker Kluntje (Kandis, falls das auch nicht bekannt ist: ein großes, festes, halbdurchsichtiges Stück Zucker) in die Teetasse (relativ kleine, flache Tasse). Darauf wird dann der herbe Tee gegossen. Obendrauf wird dann echte Sahne (kein Kondensmilchschnickschnack) gegossen, im Kreis damit sich eine „Wolke“ergibt (der Löffel dazu sieht aus wie eine Mini-Suppenkelle).
        Beim Trinken hat man dann also in erst sahnigen Tee, dann herben Tee und für den letzten Schluck sehr süßen Tee.
        Es wird solange neuer Tee eingeschenkt bis man seinen Löffel in die Tasse stellt, anstatt ihn neben die Tasse zu legen. Versäumt man dies muss man trinken, trinken, trinken. Der Kluntje reicht immer für mehrere Tassen und wird nur alle paar Runden „erneuert“.

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  5. Da gibt es noch einiges mehr an Löffeln, als ich gedacht habe. Ich sollte mal beim Arzt nachfragen, ob statt eines Kaffelöffels auch 2 Dessertlöffel gingen … mal sehen, was der meint :-)

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  6. Beim letzten Mal Hustensaft nehmen und dem Gefuzzel mit dem Meßbecher ist mir eingefallen, daß ich denselben Saft schon als Kind nahm, allerdings mangels Meßbecher mit normalem Kaffee-/Teelöffel (wir benutzten beide Worte in Nordbaden).

    Es gab früher zumindest Besteckmodelle, zu denen es Kaffee- und Teelöffel (kleiner) gab. Dessertlöffel sind dagenen größer, passend zum Dessertbesteck, etwa Kinderbesteck-löffel groß.

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