Nicht so geeignete Mitarbeiter 2: die faule Apothekerin

Nach der Pharmaassistentin nun eine Apothekerin – nur damit nicht das Gefühl aufkommt,  ich sei parteiisch. Gute und schlechte Mitarbeiter gibt es nämlich in jeder Berufsgruppe.

Da war die eine Apothekerin, die ich einstellte, weil ich dringend eine Stellvertreterin brauchte. Ich war nach dem Absprung des Verwalters vor mir eine Zeitlang die einzige Apothekerin im Geschäft –und nach ein paar Wochen 150% Pensum war ich fast bereit alles zu nehmen, was kam. Diese Apothekerin war zwar fachlich noch gut, aber wie sich herausstellte so was von faul und ihr Umgang mit Kunden … unhöflich, genervt, als ob diese sie grad bei etwas stören würden – und sei es nur, dass sie am Computer die Bestellung anschaute – was sie auch noch sitzend tat. Ist eigentlich jemandem schon aufgefallen, dass man uns nie sitzen sieht? Jedenfalls nicht im Laden vorne.

Einmal hat sie einen Fehler bei der Abgabe gemacht (nicht lebensbedrohlich, aber …) und als der Kunde mit dem Medikament zurückkam, tauschte sie es zwar aus, aber meinte dazu nur zu ihm „Das kann halt vorkommen.“ Ummm, Hallo?: erstens: das sollte es nicht und zweitens: das ist keine Entschuldigung!

Nachdem ich sie ein paar Mal auf ihr Verhalten hingewiesen habe, habe ich halt weiter nach einer geeigneten Stellvertretung gesucht und schliesslich auch gefunden. Dann durfte/musste ich sie wieder entlassen. Das ist nie lustig, gehört halt aber auch dazu.

Heute bin ich mit meinen Mitarbeitern rundum zufrieden – und das dürfen sie auch wissen!

2 Antworten auf „Nicht so geeignete Mitarbeiter 2: die faule Apothekerin

    1. Ich darf sitzen – wenn ich im Büro etwas zu machen habe. Vorne nicht – die Kunden sitzen ja (meist) auch nicht … wie würde das aussehen? Ausserdem muss ich soviel in der Gegend herumlaufen, da lohnt es sich auch nicht, einen Sitz bei der Kasse anzubringen. Ich bin ja nicht nur die Kassiererin, die die Produkte, die die Kunden gesammelt haben einliest und abkassiert. Viele Medikamente sind nicht im Griffbereich, die muss ich holen. Die hole ich meist ja auch auf Beratung: also auf die Frage „Was nehme ich bei …?“ „Haben sie mir etwas gegen …?“

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